Statistische Daten zur steirischen Industrie
Die Industrie ist die stärkste Wirtschaftskraft, der größte Arbeitgeber und der wichtigste Innovationsmotor der Steiermark. Hier finden Sie aktuelle Daten, die die Bedeutung der Industrie für unser Bundesland eindrucksvoll darstellen.Der produzierende Sektor erwirtschaftet 37% der steirischen Bruttowertschöpfung, 26% davon entfallen auf den industriellen Kernbereich. 11 % entfallen auf den weiteren sekundären Bereich der Bergbau, Bauwesen und Energieerzeugung umfasst. Der jährliche Produktionswert beträgt 19 Milliarden Euro. Im unmittelbaren Umfeld dieses Kernbereichs profitiert das sogenannte „industrielle Netzwerk“ von den Erfolgen der Industrie. In ihm sind Unternehmen enthalten, deren Absatz zu einem großen Teil im industriellen Kernbereich erfolgt und deren Leistungen direkt mit dem Produktionsprozess verknüpft sind (z. B.: Teile der unternehmensbezogenen Dienstleister) sowie dem Kernbereich vor- und nachgelagerte Bereiche (z. B. Logistik).
32 % der unselbständig Beschäftigten in der Steiermark sind im produzierenden Bereich tätig. Direkt und indirekt hängen mehr als die Hälfte der steirischen Arbeitsplätze von der Industrie ab. Die Industrie ist also der Jobmotor der Steiermark und hauptverantwortlich für die zuletzt so erfreulichen Arbeitsmarktdaten unseres Bundeslandes. In den letzten 5 Jahren ist die Zahl der Industrielehrlinge um 10% gestiegen!
Die Zukunft einer Region liegt in der Forcierung von Technologie, Forschung und Innovation. Die Steiermark hat eine überdurchschnittliche F&E-Infrastruktur (viele innovative Betriebe, 5 Universitäten, 2 Fachhochschulgesellschaften und einen Großteil der österreichischen Kompetenzzentren). Die F&E Quote (F&E Angaben als Anteil am Bruttoregionalprodukt) beträgt 3,5 %. Die steirischen Unternhemen investieren jährlich € 700 Mio. in Forchung und Entwicklung, das sind 70 % der F&E Ausgaben in der Steiermark. Sie beschäftigen rund 7.000 Forscherinnen und Forscher.


