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19.07.2011

Neuwahl in der Jungen Industrie: „Super-Wahlsonntag“ soll Arbeitsphasen in der Politik verlängern

Alexander Tessmar-Pfohl wurde als Vorsitzender der Jungen Industrie Steiermark wiedergewählt. Neu gewählt wurden die stellvertretenden Vorsitzenden Nina Pildner-Steinburg und Alfred Freiberger. Zentrales Ziel für die kommende Arbeitsperiode ist die Verbesserung der „Chancen heute Geborener“. Ein „Super-Wahlsonntag“ (Konzentration der Landtags-, Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in allen Bundesländern auf einen Tag) soll die Arbeitsphasen der Politik verlängern.

Bei der Wahl des Vorstandes der Jungen Industrie Steiermark wurde der aktuelle Vorsitzende, Dipl.-Ing. Alexander Tessmar-Pfohl, Vorstand der Sattler AG, in seiner Funktion bestätigt. Mit Mag. Nina Pildner-Steinburg, Leiterin Personal- und Organisationsentwicklung der GAW technologies GmbH, und Dipl.-Ing. Alfred Freiberger, Sales Area Manager bei ACC Austria GmbH, stehen Tessmar-Pfohl für die Funktionsperiode 2011-2014 zwei Stellvertreter zur Seite.

Weiters wählten die Mitglieder der Jungen Industrie Steiermark mit Mag. Sonja Kresch und Dipl.-Ing. MMag. Dr. Christian Grabner zwei neue Vertreter in ihren Landesvorstand. Sonja Kresch ist für die Remus-Sebring-Gruppe tätig, wo sie für Controlling und Marketing zuständig ist. Christian Grabner ist Leiter des Controllings des Logistik-Spezialisten Knapp AG in Hart bei Graz.

Die weiteren (wiedergewählten) Vorstandsmitglieder der JI Steiermark: Mag. Julia Draxler-Schinko, Finanzvorstand der Neuroth AG, Dipl.-Ing. Andreas Gillich, Bereichsleiter und Geschäftsführer in der Porr AG und im Schotter- und Betonwerk Schwarzl und Peter Mayer-Rieckh, MBA, Geschäftsführer HUMANIC.

Für die kommenden drei Jahre haben wir uns vorgenommen, die Anliegen der jungen Generation noch stärker zu positionieren und unser Tun darauf auszurichten, dass Österreich auch für heute geborene Kinder in Sachen Wohlstand und Perspektiven zur Weltspitze und nicht zum Mittelfeld zählt. Ein solches Vorhaben muss insbesondere die notwendigen Reformen in den Bereichen Bildung, Pensionen und Verwaltung im Fokus haben.", erläutert Tessmar-Pfohl die Eckpunkte des Arbeitsprogramms der Jungen Industrie.

 

In der Jungen Industrie ist man überzeugt, dass, wenn nicht umgehend tiefgreifende Strukturreformen in Österreich und in der Steiermark durchgeführt werden, die Wettbewerbsfähigkeit Stück für Stück erodiert. Um solche Reformen auch politisch umsetzbar zu machen, müssen aus Sicht der JI Arbeitsphasen der Politik verlängert und Wahlkampfphasen verkürzt bzw. konzentriert werden.

Dem in diesem Zusammenhang auf Bundesebene von der JI Österreich unter dem Titel „Super-Wahlsonntag" eingebrachten Vorschlag, alle Landtags-, Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen der Bundesländer an einem Tag abzuhalten, kann man daher auch in der Steiermark viel abgewinnen. Die für einen solchen „Super-Wahlsonntag" nötigen Gesetzesänderungen wurden von der JI ausformuliert und liegen vor. Ebenso ein exakter Zeitplan für die erstmalige Abhaltung eines solchen Wahltages am 4. Oktober 2015.


Fotos
DI Alexander Tessmar-Pfohl, Vorsitzender der Jungen Industrie Steiermark
DI Alexander Tessmar-Pfohl, Vorsitzender der Jungen Industrie Steiermark